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Eine funkelnde Persönlichkeit für die zeitgenössische Tanzszene, der schwedische Choreograph Alexander Ekman, wurde zum ersten Mal mit den Tänzern des Pariser Opernballetts eingeladen. Am Schwedischen Royal Ballet trainiert, tanzte er mit dem Nederlands Dans Theater und dem Ballet Cullberg, bevor er sich der Choreographie widmete. Seine spirituelle und humoristische Sprache verbindet Theatralität und klassisches und zeitgenössisches Vokabular. Am besten für die spektakuläre Qualität seiner Stücke mit ihren traumhaften Bildern bekannt, füllt er die Bühne des Palais Garnier mit metallischen Strukturen, Tänzern im Weltraum, Erhebungen ... Eine überraschende Produktion, die durch verlockende Rhythmen und kommunikative Energie getragen wird.

 

Programm und Besetzung

Kreativteam


Musik: Mikael Karlsson

Choreographie: Alexander Ekman

Set-Design : Alexander Ekman

Kostümdesign : Alexander Ekman

Xavier Ronze

Lichtplanung: Tom Visser

Video: T. M. Rives

Sängerin: Calesta "Callie" Day

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PreviousJanuar 2021
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Pariser Oper - Palais Garnier

Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.

Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.

Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

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